Forschungsobjekte der AGH

Die wichtigsten Forschungsobjekte der AGH sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Offizielle Vermessungs-Werte, Stand 24.05.2013:

Objekt-Name Objektlänge
in Metern
Tiefster Punkt
m ü.M.
Höchster Punkt
m ü.M.
Höhendifferenz im
Objekt in Meter
Hölloch 200'881 551 1'490 939
Silberen-System: * 38'611 1'310 2'198 888
- Schwyzer-Schacht 18’202 1’310 1’811 501
- Iglu-Schacht 15’974 1’649 2’198 549
- Höllen-Schacht 2’643 1’420 1’651 231
- Disco-Schacht 1’285 1’817 2’080 263
- Julia-Löchli 507 1’566 1’639 73
Chli Mälchtalhöhle 5'810 1'665 2'015 350
SZ 11 (Höhle am Bietstock) 4'606 1'749 2'017 268
Neumond-Schacht 4'233 1'984 2'175 191
Muschelloch 4'137 1'742 2'014 272
Pumpernickel-Schacht 2'654 1'953 2'188 235
Böllen-Höhlen-System 2'261 1'376 1'688 312
Klein-Objekte 27'542 435 2'266 -
Windloch (ZSPC) 6'874 ?
1'453 1'774 321
Gesamt vermessen:        
- AGH 290’735      
- ZSPC / HGM * 13’071      

* Das Silberen-System wird gebildet aus Schwyzer-Schacht, Iglu-Schacht, Julialöchli, Disco-Schacht (seit 2003 verbunden) und Höllen-Schacht, welche unter anderem durch einen Taucher miteinander verbunden wurden.
ZSPC: Zürcher Speleo-Club
HGM: Höhlen-Gruppe Muotathal

Tätigkeitsbereiche

Die Arbeitsgemeinschaft Höllochforschung AGH befasst sich mit folgenden Themenbereichen:

  • Vollständige, auch wissenschaftliche Erforschung der ober- und unterirdischen Karstlandschaft im Einzugsgebiet des Flusses Muota und dem Gebiet des Pragelpasses im hinteren Muotatal
  • Vermessung der Forschungsobjekte, deren Archivierung und elektronische Auswertung. Die Erfassung der Daten erfolgt u.a. mit moderner Technologie wie GPS
  • Förderung des umfassenden im Forschungsgebiet und des natürlichen Zustandes der Höhlen. Dazu wurde die Höhlenwächter-Organisation ins Leben gerufen, welche durch den Schwyzer Naturschutzbund und mit Zustimmung des Justizdepartements des Kantons Schwyz operiert.
  • Aus- und Weiterbildung der Mitglieder in allen Bereichen der Speläologie (Höhlenforschung)
  • Erprobung von neuer Ausrüstung für den Einsatz bei Höhlenrettungen, Aus- und Weiterbildung der Rettungskolonne der AGH innerhalb der Region 7 des Speleo-Secours Schweiz, in enger Zusammenarbeit mit der Rettungskolonne des SAC Mythen
  • Entwicklung von elektronischen Instrumenten zur Erfassung von klimatischen und hydrologischen Daten in Höhlen, z.T. unter Hochwasserbedingungen und Druckverhältnissen von mehr als 15 bar
  • Entwicklung von speziellen Übermittlungseinrichtungen für die Höhlenrettung
  • Austausch von fachtechnischem und wissenschaftlichen Wissen mit karst- und höhlenforschenden Vereinigungen, sowie aktive Beiteiligung bei der Durchführung von Kongressen und wissenschaftlichen Untersuchungen (z.B. Wasserfärbungen)
  • Führen eines Archives über das Forschungsgebiet und Sammlung von Fachpublikationen